Roulette online spielen

Roulette ist eines der beliebtesten Casinospiele, es dreht sich buchstäblich alles um den Zufall und erfordert keine besonderen Fähigkeiten. Es gibt zwar ziemlich viele Roulette-Strategien, doch diese konzentrieren sich hauptsächlich auf den Umgang mit Wetten und Geld. Trotz der Tatsache, dass es um Glück geht und das Haus statistisch gesehen auf lange Sicht immer gewinnt, ist es immer noch ein Spiel, das unglaublich viele Leute lieben.

Geschichte des Roulette

Roulette wurde im 18. Jahrhundert in Frankreich erfunden, obwohl etliche Historiker davon überzeugt sind, dass schon im 17. Jahrhundert eine einfachere Version des Spiels von Blaise Pascal kreiert wurde. Das Roulette-Rad ist ein Ergebnis aus der Kombination eines Spielrades von 1720 mit Biribi, einem italienischen Spiel.

Dieses Casinospiel gibt es seit 1796 in seiner jetzigen Form. Das kann sogar durch den französischen Roman "La Roulette, ou le Jour" von Jaques Lablee bewiesen werden, der das Spiel ganz detailliert beschreibt.

Die ursprüngliche Form des Spiels hatte Plätze für Null und Doppelnull, genau wie die amerikanische Version des Spiels. Allerdings war die einzelne Null rot und die doppelte Null war schwarz. Die Farbe Grün wurde erst ab dem 18. Jahrhundert verwendet.

Das Roulette-Spiel mit der einzelnen Null wurde in Deutschland, genauer in Bad Homburg, von Francois und Louis Blanc vorgestellt. Das war ihr Versuch, gegen andere beliebte Casinos anzukommen, die das traditionelle Roulette im Angebot hatten.

Roulette wurde im 19. Jahrhundert in Europa und den USA sehr beliebt. In den 1860er Jahren, als das Glücksspiel in Deutschland verboten wurde, verlegte die Familie Blanc ihre Casinobetriebe nach Monte Carlo. Das war damals der letzte Ort in Europa, an dem Glücksspiel gesetzlich erlaubt war. An diesem Ort und zu dieser Zeit wurde die Roulette-Version mit einer einzigen Null so richtig bekannt und beliebt.

Nur in den USA wurde das Roulette-Spiel mit nur einer Null nicht beliebt. Dort ist bis heute die Doppel-Null-Version des Spiels sehr weit verbreitet. Andere Orte, an denen das Roulette-Spiel mit doppelter Null beliebt ist, sind die Karibik, Kanada und Südamerika.

Arten von Roulette

Roulette ist ein sehr einfaches Spiel. Sie können an einen Tisch gehen und sofort mit dem Spielen beginnen, auch wenn Sie es noch nie zuvor gesehen haben. Wenn Sie das Spiel aber wirklich genießen möchten, ohne dabei frustriert zu werden, dann sollten Sie verstehen, wie das Spiel funktioniert und auch gut bedachte Entscheidungen treffen.

Es lohnt sich auch, die Unterschiede zwischen den verschiedenen Arten der möglichen Roulette-Spiele zu kennen, damit Sie keine unangenehmen Überraschungen erleben.

Die drei Arten von Roulette

Es gibt im Prinzip drei Arten von Roulette, nämlich amerikanisch, französisch und europäisch. Sie sind sich alle sehr ähnlich und im Spielablauf eigentlich sogar identisch.

Genauer gesagt haben alle drei Versionen einen Tisch, an dem Wetten platziert werden, ein Rad, das gedreht wird, und eine Metallkugel, die auf den verschiedenen Plätzen landet und den Gewinner bestimmt.

Es gibt aber ein paar feine Unterschiede, auf die Sie achten sollten. Zum Beispiel unterscheidet sich das Aussehen der Räder und Tische, sowie die Quoten und Regeln bis zu einem gewissen Grad.

Unterschiede bei den Roulette-Rädern

Alle Roulette-Räder haben Zahlen von 1 bis 36, die entweder schwarz oder rot sind. Europäische und französische Räder haben noch eine grüne Null, während amerikanische Roulette-Räder eine grüne Null und auch eine zusätzliche grüne Doppelnull haben.

Die Anordnung der Zahlen auf dem Roulette-Rad scheint auf den ersten Blick nicht wirklich Sinn zu machen. Sie sind nicht in absteigender oder aufsteigender Reihenfolge angeordnet, also nicht 0 bis 36 oder 36 bis 1. Trotzdem ist diese Anordnung nicht zufällig, auch wenn es so aussehen mag.

Roulette-Räder sind absichtlich so konzipiert, damit die Zahlen und Farben so gleichmäßig wie möglich verteilt sind.

Zum Beispiel haben beide Arten der Roulette-Räder wechselnde Farben zu den Zahlen. Sie werden niemals zwei schwarze oder rote Zahlen nebeneinander sehen. Das gilt auch für amerikanische Roulette-Räder insofern, dass die grüne Null und die grüne Doppelnull nicht nebeneinander liegen.

Außerdem werden auf dem Rad hohe Zahlen zwischen 19 und 36 möglichst oft mit niedrigen Zahlen abgewechselt.

Bei den europäischen und französischen Rädern ist diese Balance viel besser als bei den amerikanischen Rädern. Bei dem älteren Rad stehen nur die Zahlen 5 und 10 nebeneinander - beide als niedrige Zahlen bewertet.

Das amerikanische Rad ist nicht ganz so gut ausgeglichen. Es hat mehr niedrige und hohe Zahlen nebeneinander, wie die 7 und 11, die 1 und die 13, und die 29 und 35.

Bei diesem Rad wird auch versucht, eine relativ gleichmäßige Verteilung von geraden und ungeraden Zahlen zu bekommen. Obwohl sie sich nicht genau abwechseln, werden Sie höchstens zwei gerade oder ungerade Zahlen nebeneinander finden.

Die Verteilung der Zahlen auf dem Rad und die Anzahl der Plätze beeinflussen das Spiel an sich. Das Haus hat beim europäischen und französischen Roulette weniger Vorteil als beim amerikanischen Roulette.

Unterschiede zwischen den Roulette-Tischen

Es gibt auch Unterschiede beim Aussehen der Tische, auf denen die Wetten platziert werden. Diese Unterschiede sind nicht wirklich groß und haben fast keinen Einfluss auf das Spiel.

Beim amerikanische Roulettetisch gibt es natürlich auch die grüne Doppelnull, europäische und französische Tische haben sie nicht, ganz klar. Die Bereiche für Außenwetten können an leicht unterschiedlichen Positionen sein, aber alle drei Tische haben trotzdem alle Optionen für diese Außenwetten.

Ein weiterer kleiner Unterschied ist, dass amerikanische und europäische Tische oft in Englisch beschriftet sind, die französischen Tische in Französisch.

Einige Casinos erlauben auch Ansagen. Das sind spezielle Wetten, die für bestimmte Bereiche auf dem Rad platziert werden. Normalerweise haben die meisten Tische keinen Bereich, um solche Wetten zu machen. Sie müssen die Wette mündlich platzieren, also dem Croupier "ansagen". Einige Tische haben auch noch eine so genannte Rennstrecke (Racetrack). Das ist ein eigener Bereich mit einer Darstellung des Rades, in dem Sie diese speziellen Einsätze machen können.

Unterschiede bei Regeln und Quoten beim Roulette

Beim europäischen und französischen Roulette gibt es nur eine Null. Das bedeutet, dass sie insgesamt 37 Zahlen haben. Im Vergleich dazu sind es beim amerikanischen Roulette-Spiel 38 Zahlen. Die Auszahlungen sind jedoch immer dieselben.

Es ist klar, dass die Auszahlungsquote beim europäischen und französischen Roulette besser ist als bei der amerikanischen Version des Spiels. Europäische und französische Spiele haben eine Auszahlungsquote von 97,3%, das amerikanische Roulette hingegen bietet nur 94,74%.

Ansonsten sind die Regeln der verschiedenen Spiele sehr ähnlich. Amerikanisches Roulette hat ein paar zusätzliche Wetten, die durch die zusätzliche Doppelnull ermöglicht werden. Es gibt hier z.B. die "Top Line" Wette, bei der auf eine Reihe von fünf Zahlen gesetzt wird, nämlich 0, 00, 1, 2 und 3.

Spezielle Regeln, die das Spiel beeinflussen

Neben den drei Versionen der Roulette-Spiele gibt es auch ein paar spezielle Regeln, die den Spielablauf beeinflussen. Nicht alle Casinos bieten diese Regeln an, doch wenn sind die häufigsten davon La Partage, En Prison und Surrender.

Der Vorteil dieser Regeln ist, dass sie den Hausvorteil verkleinern, also werden Sie langfristig nicht so viel Geld verlieren.

La Partage

Das ist eine Regel, die häufig beim französischen Roulette verwendet wird und gilt für Wetten mit einer Gewinnchance von 50/50. Also Wetten, die auf rot oder schwarz, ungerade oder gerade, hohe oder niedrige Wetten platziert werden. Wenn La Partage gilt und die Kugel auf der Null landet, dann bekommen Sie die Hälfte Ihres Einsatzes zurück.

En Prison

En Prison ist eine komplexere Version von La Partage und gilt für die gleiche Art von Wetten. Anstatt die Hälfte Ihres Geldes zurückzubekommen, bleibt Ihr Einsatz bei dieser Variante auf dem Tisch liegen. Der Croupier setzt eine Markierung auf Ihren Einsatz und zeigt damit, dass er eingesperrt ist - daher kommt auch der Name.

Wenn Sie in der nächsten Runde gewinnen, wird Ihnen die eingesperrte Wette zurückgegeben. Wenn die Kugel auf etwas landet, auf das Sie nicht gesetzt haben, dann verlieren Sie den kompletten Einsatz.

Surrender (Kapitulation)

Die Surrender-Regel gilt beim amerikanischen Roulette, ist aber nicht in jedem Casino verfügbar. Im Wesentlichen ist es das gleiche wie bei La Partage. Die Regel gilt nur auch dann, wenn die Kugel auf die Doppelnull oder auf die Null kommt.

Roulette zum Spaß spielen

Roulette ist ein beliebtes Spiel und macht viel Spaß. Allerdings bietet es einfach nicht die besten Quoten in einem Casino. Deshalb sollten Sie Roulette nie als Spiel sehen, das Sie reich machen kann. Sie sollten sich auf keinen Fall das Ziel setzen, eine Menge Geld zu verdienen.

Das einzige Ziel sollte sein, Spaß zu haben. Das heißt natürlich nicht, dass Sie nicht ein paar Roulette-Strategien ausprobieren sollten. Damit können Sie Ihre Zeit am Tisch verlängern und bekommen gleichzeitig eine faire Chance auf große Gewinne. Diese Strategien erhöhen einfach nur den Spaßfaktor bei diesem Spiel.

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